Tipps und Tricks rund um Wartung und Ausrüstung

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Schlauch oder Reifen zu tauschen? So geht's!

Post by Stefan Danek, 2017-10-04.
Wartung

Einen Schlauch oder Reifen zu tauschen ist leichter als mancher denkt. Wir zeigen wie's geht!
Benötigt werden nur zwei Kunststoffreifenheber und ein neuer Schlauch und/oder Reifen.




Bike Buyers Guide

Post by Stefan Danek, 2017-09-30.
Guides

Unseren ersten Guide widmen wir der Suche nach dem richtigen Bike. Die Wahl des passenden Rades hängt in erster Linie vom Einsatzzweck ab. Bevor man also in den nächsten Bikeshop geht, sollte man sich überlegen: wo man damit fahren möchte, wie oft man es nützen wird und was transportieren werden soll. All diese Faktoren sind wichtig, um passende Rahmenformen, Preisgrenzen, Reifen und Ausstattung einzugrenzen. Hier mal ein grober Überblick:

Citybikes: Diese Kategorie zeichnet sich durch Komfort aus. Der Rahmen weißt meistens einen tiefen Durchstieg, breiten Sattel und eine komfortable, eher aufrechte, Sitzposition auf. Zur Grundausstattung gehören Kotschützer, Kettenschutz, Seitenständer, Gepäckträger, Dynamo und Licht. Cityräder eignen sich dadurch bestens für kurze, alltägliche Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen oder gemütliche Ausfahrten in der Freizeit. Die Standardbereifung ist für asphaltierte Straßen und befestigte Wege ausgelegt.

Tourenräder: Der Fokus liegt auf der Tourentauglichkeit. Voraussetzung dafür ist ein steifer Rahmen, eine effiziente Fahrposition, Gepäckträger für Taschen, gute Beleuchtung und Kotschützer. Ziel ist es, trotz oft hohem Gewicht durch Zuladung, eine dynamische Fahrweise und hohe Reisegeschwindigkeit zu ermöglichen. Die Standardbereifung ist auch hier für asphaltierte Straßen und befestigte Wege ausgelegt.

Crossräder: Diese Räder sollten die Lücke zwischen City- und Mountainbikes schließen. Typische Merkmale sind leichte Rahmen mit Federgabel, schmale Reifen mit Geländeprofil, aber ohne zusätzlichen Anbauteilen, wie Kotschützer oder Gepäckträger. Zielgruppe sind sportliche Fahrer die viel auf Asphalt, gelegentlich aber auch auf leichten Waldwegen unterwegs sind. Auf losem oder schlammigem Untergrund kommen die schmalen Reifen aber schnell an ihre Grenzen. Als Nachfolger dieser Klasse, erfüllen leichte Mountainbikes mit 29" Bereifung, die Aufgabe der Crossräder mindestens genausogut, bieten aber mit verringertem Luftdruck, auf losem Untergrund, viel besseren Halt und Dämpfung.

Mountainbikes: Für alle Abenteuerlustigen, die es häufig ins Gelände zieht, aber nach kleinen Modifikationen auch als Alltags-, Touren- oder Crossrad geeignet. Es gibt sie in verschiedenen Rahmenformen und zwei Reifendimensionen, 27.5" und 29". Die Rahmenform und Art der Federung entscheiden hier für welches Gelände ein Rad besonders geeignet ist. Insbesondere für flotte Fahrten im Gelände, ist ausreichend Federweg ein Muss, um den Bodenkontakt nicht zu verlieren und jederzeit bremsen und lenken zu können. Der Federweg bewegt sich hier zwischen 100mm und 200mm. Zusätzlich unterscheiden wir zwischen Hardtail (nur Vorderrad gefedert) und Fullsuspension (Vorder- und Hinterrad gefedert).

Kompromisse: Obwohl es sehr viele Radkategorien gibt, und für jeden etwas dabei ist, gibt es kein Rad, das alles kann. Jeder Vorteil kommt mit einem Nachteil. So ist Komfort der Gegenspieler zu Effizienz wie Leichtbau zu Langlebigkeit. Jeder Kompromiss sollte daher gut abgewogen und eventuell ein Zweitrad in Betracht gezogen werden. Um ein Sportrad leicht zu machen, wird bei der Produktion Material und somit Gewicht eingespart. Dadurch kommt es jedoch schneller zu Materialermüdung und Verschleiß. Das führt wiederum zu höheren Wartungs- und Erhaltungskosten, was insbesondere bei Alltagsrädern unerwünscht ist.

Ausstattung: Die am Fahrrad verbauten Komponenten sollten den Ansprüchen des Fahreres entsprechen und diese weder über- noch untersteigen. Zu hochwertige Teile verschleißen schneller, verzeihen weniger Fehler und erhöhen die Servicekosten, obwohl sie keinen Mehrwert liefern. Zu billige Teile können dafür wieder den Spaß und die Freude am Rad mindern und den Einsatzbereich deutlich schmälern.

Fazit: Ein Fahrradkauf sollte wohlüberlegt sein und das Wichtigste ist immer noch das persönliche Empfinden. Fühlt man sich auf einem Rad nicht wohl, nützen einem die besten Komponenten nichts. Daher auf jeden Fall Probefahren!!




Fit für den Winter!

Post by Stefan Danek, 2017-09-26.
Winter

Um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen, sollte man sich und sein Rad vorbereiten. Winterliche Fahrbahnverhältnisse erfordern eine angepasste Fahrweise. Besonders gefährlich sind mit Laub bedeckte Stellen sowie Brücken, die zum Vereisen neigen. Spezielle Winterreifen wie der Schwalbe Marathon GT 365 verringern die Risiken und sind für Ganzjahresfahrer die erste Wahl. Mit Spikereifen behält man auch auf Eis noch die volle Kontrolle. Überwiegen jedoch trockene oder nasse Fahrbahnverhältnisse, so stellen die lauten Abrollgeräusche der Spikes einen entscheidenden Nachteil dar.

Der Winter bringt nicht nur Schnee und Kälte, sondern auch oft schlechte Sicht an trüben Tagen. Zusätzliche Sicherheit bieten Reflektoren an Rad und Kleidung, sowie moderne LED-Beleuchtung und persönliche Sicherheitsleuchten z.B. an Helm oder Rucksack.

Zuletzt muss auch die Kleidung der Witterung entsprechen. Das richtige Outfit sollte sich etwas zu kühl anfühlen, da durch die Bewegung am Rad Wärme erzeugt, und es somit schnell zu warm wird. Die unterste Schicht sollte eng anliegen und Schweiß schnell abtransportieren, damit man nicht auskühlt, sobald man sich nicht mehr anstrengt.

Fährt man viel, auf mit Salz gestreuten Wegen, kommt der Pflege und Wartung des Fahrrades besondere Bedeutung zu. Das Salzwasser ist stark rostfördernd und greift ungeschützte Bauteile wie z.B. Stahlrahmen, Seilzüge, die Kette und nicht gewartete Lager an. Um bleibende Schäden zu verhindern, gehören bewegliche Teile entsprechend gereinigt und anschließend geölt oder gefettet.




Fahrräder richtig einwintern

Post by Stefan Danek, 2017-09-16.
Wartung Winter

Um auch in der nächsten Saison keine Überraschungen zu erleben, ist es wichtig Räder richtig einzuwintern. Vorraussetzung für ein sicheres Überwintern ist sowohl der Zustand, als auch der Lagerort. Der Rahmen und alle Lager müssen trocken sein: außen und insbesondere innen! Vor allem Alltagsfahrer und jene die vor etwas Regen nicht zurückschrecken, sollten ihr Rad daher vor dem Einwintern zerlegen, reinigen und neu fetten. Wer das nicht selber machen kann oder will, für den bieten wir unsere Winterserviceaktion an. Als Lagerort wählt man am besten einen trockenen kühlen Ort, der vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Besonders eignet sich hierfür ein trockenes Kellerabteil. Von Radabstellräumen raten wir ab, da hier die Diebstahlgefahr, über den Winter, besonders hoch ist. Vor dem Abstellen die Reifen etwas stärker als gewohnt aufpumpen. Fahrradreifen verliert jeden Monat etwas Luft und bei zu geringem Druck nimmt der Reifen Schaden.




Wer wir sind

Wir sind Fans - Stets bestrebt unseren Radhorizont, unser Wissen und unsere Erfahrungen zu erweitern.
Wir sind anspruchsvoll - All unsere Räder müssen unseren hohen Anforderungen und ihrem Einsatzzweck entsprechen.
Wir sind ehrlich - In jede Beratung fließt unsere Erfahrung und ehrliche Meinung, denn wir verkaufen keine Fahrräder sondern Lösungen.

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